CDU-Fraktion steht grundsätzlich hinter der Reaktivierung der TWE

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Die CDU-Ratsfraktion positioniert sich in der aktuellen Diskussion über die Reaktivierung der Teutoburger Wald-Eisenbahn vorerst weiter hinter der Maßnahme, sieht jedoch die gestiegenen Kosten mit kritischen Augen. Niklas Reimer, Sprecher der CDU-Ratsfraktion für Mobilität, betont: „Es ist ärgerlich, dass sich die Kosten aufgrund des langen Zeitraums, in dem das Projekt bereits läuft, vervielfacht haben. Wir müssen künftig schneller werden bei Infrastrukturprojekten.“

 

Peter Wiese, Co-Sprecher der CDU-Ratsfraktion für Mobilität, ergänzt: „Dieses Projekt wird vom Bund und Land vorangetrieben und finanziert, und das muss in der Diskussion berücksichtigt werden. Am Ende ist eine solche Investition in die Infrastruktur eine Investition in die Zukunft. Die Untersuchung ihres Gesamtnutzens hat ein deutlich positives Ergebnis gebracht. Sie stärkt nicht nur den Wirtschaftsstandort Gütersloh, sondern die ganze Region.“ Und dennoch sieht sich die CDU in der Pflicht, mit Steuergeldern verantwortungsbewusst umzugehen, auch wenn sie von Bund und Land kommen.

Die CDU-Fraktion glaubt, dass die Reaktivierung der TWE eine bedeutende Rolle bei der Bewältigung der in Zukunft weiter steigenden Verkehrsmengen spielen wird. „Mit dem Zug können wir einen Teil des Verkehrs effizienter und umweltfreundlicher bewältigen,“ so Heiner Kollmeyer, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Allerdings möchten wir als CDU auch die Wirtschaftlichkeit bei eventuell steigenden Kosten im Fokus behalten. Wie bei anderen Maßnahmen auch, befürworten wir Projekte nicht um jeden Preis.“

Für die CDU ist es wichtig, die Bürger mitzunehmen, zu informieren und Unsicherheiten auszuräumen,“ erklärt Niklas Reimer. Die Firma RDC Deutschland als Infrastrukturinhaber hat dazu bereits einen ersten Schritt in der vergangenen Woche in Verl gemacht. „Es ist entscheidend, nah am Bürger zu sein und ihn in den Prozess einzubinden.“

Die öffentliche Diskussion wird anhalten und die CDU-Fraktion wird weiterhin engagiert am Dialog teilnehmen, um Lösungen zu finden und den Bürgern umfassende Informationen zu liefern.