CDU lehnt „gefährliche wie unverständliche“ FDP-Forderung nach Ausbau-Stopp für Schulen ab (20.01.09)

Auf harsche Kritik der CDU ist die FDP-Forderung nach einem Stopp der bereits beschlossenen Ausbaumaßnahmen am städtischen – und evangelisch-stiftischen Gymnasium gestoßen. „Die FDP stellt sich mit ihrer Forderung gegen die auf breiter Basis erarbeiteten Lösungen der Probleme an den Gütersloher Gymnasien und Gesamtschulen. Das ist gefährlich wie unverständlich“, erklärt Dr. Thomas Foerster in einer Mitteilung seiner Fraktion.

Für Foerster als schulpolitischem Sprecher der CDU haben Verwaltung und Politik mit den Erweiterungsmaßnahmen auf den gegenwärtig starken Schülerzustrom an die Gymnasien reagiert. „Es gibt die dringende Notwendigkeit, jetzt zu reagieren. Der von der FDP verlangte Baustopp ist unabhängig von der Forderung nach einem dritten Gymnasium unverantwortlich gegenüber den aktuellen Schülern“, erläutert Foerster.

Öffentlich habe die Leitung des städtischen Gymnasiums erklärt, ab 2014 – wenn die Schülerzahlen demographisch bedingt wieder zurückgingen – ideale Unterrichtsbedingungen zu haben, so Foerster und weiter: „Ich kann nicht verstehen, dass sich die FDP so hartnäckig gegen den breiten Konsens, gegen die demokratische Mehrheitsentscheidung und gegen die Vernunft stemmt.“

Bildungspolitik sei wesentlich zukunftsgerichtet und müsse deshalb auch kommende Bedingungen und Schülerzahlen berücksichtigen. „Dem haben Verwaltung und Politik mit ihren Beschlüssen pro Erweiterungsmaßnahmen der bestehenden Schulen wie für eine neue Innenstadtsporthalle Rechnung getragen“, so Foerster. Und dabei werde es auch bleiben.

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