Zeitungsausschnitt der Glocke.
Zeitungsausschnitt der Glocke.
Nach der Kritik von Anliegern und Geschäftsleuten sowie den Plattformfraktionen von CDU und Grünen an den Umständen der Sperrung der Hohenzollernstraße hat die Stadt reagiert. Dazu berichtet unter anderem "Die Glocke" unter obiger Überschrift:

Gütersloh (gl). Mit frühzeitigen Zufahrtshinweisen, der Aufhebung der Einbahnstraßenregelung, umfassender Beschilderung, dem ausdrücklichen Hinweis auf die Zufahrt zu den Geschäften und der Möglichkeit zum flexiblen Parken will der städtische Fachbereich Tiefbau dafür sorgen, dass die Beeinträchtigungen der Anlieger an der Hohenzollernstraße während der Bauzeit im Kreuzungsbereich Münsterstraße gering bleiben.

„Der Zugang für Fußgänger und Radfahrer bleibt von der Königstraße her auf jeden Fall gewahrt“, heißt es in einer Mitteilung. Die Stadt reagiert damit auf Kritik von Anliegern und der Plattformfraktionen CDU und Grüne („Glocke“ vom Samstag).

Bei zwei Geschäftsleuten hatte es zunächst Irritationen gegeben über eine zu späte Information der Anlieger. Sie waren laut Stadtverwaltung sechs Tage vor Baubeginn schriftlich und persönlich vom zuständigen Projektleiter informiert worden. Die Baustelle sei zunächst nur halbseitig geplant gewesen und aus baustellentechnischen Gründen kurzfristig in eine zeitweise Vollsperrung umgewandelt worden.

„Daher war eine frühere Information in diesem speziellen Fall nicht möglich,“ wirbt Pressesprecherin Susanne Zimmermann um Verständnis und verweist auf eine „bisher vorbildliche Abwicklung der Baustelle in Zusammenarbeit mit den Anliegern der Münsterstraße“.

Die Baustelle im Kreuzungsbereich Hohenzollernstraße soll Anfang September aufgehoben sein.
Dem Wunsch der Geschäftsleute nach einem zusätzlichen Hinweis auf die freie Zufahrt zu ihren Geschäften wurde entsprochen. In einem Gespräch zwischen dem Einzelhandelsverbandsvorsitzenden Rainer Schorcht und dem zuständigen Projektleiter des Fachbereichs Tiefbau, Klaus Meiertoberens, hat man sich laut Mitteilung darauf geeinigt, in Zukunft auch die nur mittelbar von einer größeren Straßenbaumaßnahme betroffenen Anlieger sowie auch den Einzelhandelsverband stärker in den generellen Informationsfluss mit einzubeziehen. Üblicherweise geschieht dies bei jeder größeren Maßnahme in Anwohnerversammlungen und schriftlichen Informationen über Art und Grund der Baumaßnahmen.
Außerdem soll noch intensiver als bisher – das Internet als Medium für die Darstellung des aktuellen Stands der Bauabwicklung genutzt werden. Das fordert auch die „Plattform“ aus CDU und Grünen.

Im Gespräch hatte Meiertoberens allerdings auch um Verständnis dafür gebeten, dass „ein generelles Zeitschema für Informationsübermittlung zu den Straßen-Baustellen“ nicht geben könne, denn jede Baustelle unterliege anderen Voraussetzungen. Nicht selten sei aufgrund aktueller Erfordernisse (zum Beispiel Wetterbedingungen, Bodengegebenheiten etc.) ein Zeitplan kurzfristig im Detail zu aktualisieren, um eine zeitgerechte Abwicklung der Gesamtmaßnahme zu gewährleisten

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