CDU fordert Klarheit zum Zeitplan der Verler Straße
Die seit März 2026 laufenden Ausbau- und Sanierungsarbeiten an der Verler Straße zwischen der Anschlussstelle A2 und der Kreuzung Thaddäusstraße/Lupinenweg sorgen weiterhin für erhebliche Einschränkungen im Verkehr. Neben dem motorisierten Individualverkehr sind insbesondere der ÖPNV, die Anlieger sowie die Unternehmen im Umfeld der Baustelle betroffen.
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gütersloh fordert deshalb im Mobilitätsausschuss eine transparente Darstellung des aktuellen Sachstands. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der ursprünglich angekündigte Zeitplan noch eingehalten werden kann und wann konkret mit einer spürbaren Entlastung der Verkehrssituation zu rechnen ist.
Zu Beginn der Baumaßnahme war für den ersten, rund 370 Meter langen Bauabschnitt eine Bauzeit von etwa 4,5 Monaten vorgesehen. Anfang August erfolgte der Wechsel in den zweiten, rund 900 Meter langen Bauabschnitt. Für diesen war ursprünglich eine Bauzeit von etwa 7,5 Monaten angesetzt.
„Die Belastungen für die Menschen in Spexard und darüber hinaus sind seit Monaten erheblich. Umso wichtiger ist es, dass Politik und Öffentlichkeit jetzt eine klare Auskunft bekommen, ob der angekündigte Zeitplan noch realistisch ist“, erklärt Niklas Reimer, Sprecher der CDU im Mobilitätsausschuss. „Wir wollen belastbare Termine und eine ehrliche Einschätzung dazu, wann die bestehende Einbahnstraßenregelung aufgehoben werden kann.“
Die CDU-Fraktion möchte von der Verwaltung insbesondere wissen, ob sich die Baumaßnahme aktuell noch im ursprünglich vorgesehenen Zeitplan befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, sollen die Gründe für die Verzögerung, das Ausmaß der zeitlichen Verschiebung und der nun erwartete Fertigstellungstermin dargelegt werden. Darüber hinaus fordert die CDU einen konkreten Termin für die Aufhebung der bestehenden Einbahnstraßenregelung. Auch mögliche Risiken für weitere Verzögerungen sollen gegenüber Politik und Öffentlichkeit benannt werden.
„Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage sind mögliche Maßnahmen zur Beschleunigung des Bauablaufs“, betont Nils Wittenbrink, Fraktionsvorsitzender der CDU. „Die CDU möchte wissen, welche Möglichkeiten gemeinsam mit Straßen.NRW geprüft wurden. Dazu gehören insbesondere der Einsatz zusätzlicher Arbeitskolonnen, längere tägliche Arbeitszeiten oder Arbeiten an Samstagen. Sollte von diesen Möglichkeiten kein Gebrauch gemacht werden, soll Straßen.NRW die Gründe hierfür erläutern.“