Antrag zum Ohlendorf-Stadion im Heidewald: SPD und Grüne vergeben Chance für den Gütersloher Sport

Daniel Helmig und Maurice Lang (v.l.)Daniel Helmig und Maurice Lang (v.l.)

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gütersloh hat in der letzten Ratssitzung gemeinsam mit der BfGT einen Antrag zur Sanierung des Ohlendorf-Stadions im Heidewald eingebracht. Ziel war es, dem FC Gütersloh in den Haushaltsjahren 2026 und 2027 insgesamt bis zu 2,5 Millionen Euro für wichtige Maßnahmen bereitzustellen.

„Der Antrag sah vor, zunächst sicherheitsrelevante Maßnahmen im Jahr 2026 (800.000 €) umzusetzen - darunter den Austausch der Halogenstrahler, die Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung, der Stadionbeschallungs- und Alarmierungsanlage sowie notwendige Erdarbeiten und Baunebenkosten“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Helmig. „Dieser Teil des Antrags fand auch Zustimmung.“

Für 2027 waren weitere 1,7 Mio. Euro vorgesehen, um die Drittligatauglichkeit herzustellen. Dazu zählen die Erneuerung des Rasens, der Einbau einer Rasenheizung sowie die Installation von Sitzschalen. Die Mittel sollten unter Sperrvermerk in den Haushalt eingestellt und erst nach Vorlage eines Konzepts im Sportausschuss freigegeben werden.

„Begründet wurde der Antrag mit erheblichen wirtschaftlichen Vorteilen: Durch ein Vorziehen der Investition und eine Umsetzung der Maßnahmen durch den Verein könnten die Kosten auf rund 2,5 Mio. Euro begrenzt werden - statt höherer Kosten von vier Millionen Euro bei einer späteren Umsetzung im Jahr 2030“, erklärt Maurice Lang, Sprecher der CDU im Sportausschuss. „Zudem würde frühzeitig Planungssicherheit geschaffen und das Risiko deutlicher Kostensteigerungen für die Stadt reduziert.“

Mit Bedauern nimmt die CDU nun zur Kenntnis, dass SPD und Grüne den Teil des Antrags zur Herstellung der Drittligatauglichkeit abgelehnt haben. „Damit ist aus unserer Sicht eine große Chance für den Gütersloher Sport vertan worden“, erklärt Lang. Die Möglichkeit, das Stadion zukunftsfähig aufzustellen und zugleich wirtschaftlich sinnvoll zu investieren, sei damit nicht genutzt worden.