Klausurtagung der CDU-Fraktion in der „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ (17.10.07)

Ließen sich von Münsters Fachstellenleiterin für Umweltplanung, Birgit Wildt (2. v.r), über Möglichkeiten im Klimaschutz informieren: die CDU-Umweltpolitiker (v.l.) Hans-Dieter Hucke, Heiner Kollmeyer , Monika Paskarbies und Harald Heitmann.
Ließen sich von Münsters Fachstellenleiterin für Umweltplanung, Birgit Wildt (2. v.r), über Möglichkeiten im Klimaschutz informieren: die CDU-Umweltpolitiker (v.l.) Hans-Dieter Hucke, Heiner Kollmeyer , Monika Paskarbies und Harald Heitmann.
Als Tagungsort hat sich die CDU-Fraktion nach Auskunft Ihres Vorsitzenden „ganz bewusst“ für Münster entschieden – Ralph Brinkhaus: „Wir sind für unsere Klausurtagung in die ‚Bundeshauptstadt im Klimaschutz’ gereist, weil wir von den Münsteraner Umweltaktivitäten lernen wollten.“ Zwei Tage hat die Gütersloher CDU-Fraktion nach eigener Pressemitteilung jetzt in Münster ihre Herbsttagung abgehalten. Am ersten Tag standen mit einem Referat von Birgit Wildt, Münsteraner Fachstellenleiterin für Naturschutz, Grünflächen und Umweltplanung, kommunale Möglichkeiten zum Umwelt- und Klimaschutz im Mittelpunkt.

Mit Engagement und Überzeugungskraft habe Birgit Wildt über die zahlreichen Maßnahmen Münsters berichtet, die der Stadt 2006 auch im zweiten bundesweiten Klimaschutz-Wettbewerb der Deutschen Umwelthilfe den Siegertitel „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ eingebracht hätten, schreibt die CDU. Besonders beeindruckt hätten die Gütersloher Ratsvertreter die 15jährige Kontinuität der Klimaschutzarbeit – der Mut, kommunalpolitische Entscheidungen konsequent pro Umweltschutz zu treffen – und das politische Einvernehmen, Klimaschutz und Ressourcenschonung gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg zu betreiben.

Laut Ralph Brinkhaus sei es überlegenswert, Vorschriften wie den Niedrigenergiehausstandard (bereits seit 1997 dürfen in Münster auf städtischem Boden alle Neubauten nur nach dem Niedrigenergiehausstandard errichtet werden) oder das Münsteraner Schulprojekt zur Energie- und Abfalleinsparung auf Gütersloh zu übertragen. Sehr interessant hätten die CDU-Vertreter auch das Projekt „Sonne für Kirchen“ gefunden, mit dem Kirchendächer verstärkt für den Aufbau von Solaranlagen genutzt werden sollen. „Umweltpolitisch sind wir mit einem ganzen Jutesack voller Ideen aus Münster nach Gütersloh zurückgekehrt!“, so Brinkhaus.

Weitere Themen der Klausurtagung sind laut der CDU-Mitteilung die Gütersloher Wirtschaftsförderung, die Verbesserung der Gewerbeflächensituation und die Struktur der Stadtverwaltung gewesen. Zum Abschluss der Tagung erläuterte Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann im Friedenssaal des Rathauses die vielfältigen Aktivitäten von Münster im Kultur- und Denkmalbereich – Münster hatte sich für 2010 als Kulturhauptstadt von Europa beworben.

Den Abschluss der CDU-Klausurtagung bildete ein Empfang im Münsteraner Rathaus – hier mit Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann (4. v.r.) im Friedenssaal.

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