Gemeinsam am Ball und für einen Kleinfeld-Kunstrasenplatz in Isselhorst: (v.l.) die CDU-Ratsherren Harald Heitmann und Georg Hanneforth mit den FCI-Verantwortlichen Axel und Jörg Glasenapp sowie Thomas Breulmann.
Gemeinsam am Ball und für einen Kleinfeld-Kunstrasenplatz in Isselhorst: (v.l.) die CDU-Ratsherren Harald Heitmann und Georg Hanneforth mit den FCI-Verantwortlichen Axel und Jörg Glasenapp sowie Thomas Breulmann.
Die Einrichtung eines Kleinfeld-Kunstrasenplatzes auf dem Gelände des Isselhorster Fußballvereins FCI will die Gütersloher CDU-Fraktion mit einem Kostenermittlungs-Antrag an den Sportausschuss forcieren. Das geht aus einer Pressemitteilung der Fraktion hervor. Von der Notwendigkeit eines solchen Platzes haben sich demnach jetzt die Isselhorster CDU-Ratsherren Harald Heitmann und Georg Hanneforth vor Ort überzeugen lassen.

Mit einer Führung über das Vereinsgelände verdeutlichte FCI-Vorsitzender Axel Glasenapp den Kommunalpolitikern die Dringlichkeit des Vorhabens. Trainings und Ascheplatz seien den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Für die inzwischen 300 aktiven Fußballer des Vereins könnten Spiel- und vor allem Trainingsbetrieb zunehmend schlechter gewährleistet werden, so Glasenapp. Die Rasenflächen seien eindeutig überlastet, weil der Ascheplatz bei schlechten Wetterbedingungen nicht genutzt werden könne. Deshalb möchte der FCI das Aschefeld durch einen Kleinfeld-Kunstrasenplatz ersetzen.

Man habe sich ausdrücklich gegen einen großen Kunstrasenplatz entschieden, weil dadurch die Trainingsmöglichkeiten nicht wesentlich verbessert würden, erklärte Geschäftsführer Jörg Glasenapp: „Wir brauchen mehr witterungsunabhängigere Trainingsfläche.“ Und Thomas Breulmann, Jugendobmann ergänzte, dass die Trainingswünsche von aktuell elf Jugend-, zwei Mädchen- und fünf Senioren-Mannschaften nicht erfüllt werden können: „Ein zweites oder drittes Training für die Mannschaften können wir auf den überstrapazierten Flächen nicht erlauben.“

Für den Kunstrasenplatz müsste das Hauptfeld um 15 Meter verschoben werden, erläuterte Axel Glasenapp. Die umlaufende Aschebahn würde dadurch verloren gehen. „Das sich hier etwas ändern muss, ist offensichtlich“, sagte Ratsherr Harald Heitmann und weiter: „Die Forderung nach einem Kleinfeld-Kunstrasenplatz ist angemessen, sehr gut überlegt und findet meine volle Unterstützung.“

Nach Auskunft von Ratsherr Georg Hanneforth ist ein entsprechender Umbau des FCI-Geländes im Sportflächenentwicklungsplan der Stadt bereits konzeptionell vorgesehen. Jetzt brauche man für den Sportinvestitionsplan 2008 und folgende eine Kostenermittlung, um über eine kurz- oder mittelfristige Umsetzung politisch entscheiden zu können, so Hanneforth.

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