Klimaschutz wird konkret: CDU und Grüne wollen zusätzlich 88.000 Euro für energetische Optimierung der Turnhalle an der Hohenzollernstraße bewilligen (04.05.07)

In einer ganzen Reihe von Erklärungen und Beschlüssen hatte sich die Gütersloher Politik in jüngster Zeit für eine deutliche Verbesserung des Klimaschutzes ausgesprochen. Mit der Sanierung der Turnhalle des ehemaligen Lehrerseminars an der Hohenzollernstraße (heute Volkshochschule) können die Absichtserklärungen jetzt konkret werden: Zusätzliche 88.000 Euro hat die Verwaltung für eine „Minimierung des Energieverbrauchs“ des Gebäudes beantragt. Darüber abgestimmt wird erstmals im Schulausschuss am kommenden Dienstag.

Das Ziel, die energetische Optimierung des Gebäudebestandes weiter voranzutreiben, sei Anlass gewesen, das vorgestellte Sanierungskonzept in Teilbereichen zu überarbeiten, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Zur „energetischen Optimierung“ der städtischen Gebäude hatte sich der Hauptausschuss auf Antrag von CDU und Grünen in seiner Februarsitzung einstimmig verpflichtet. Entsprechend haben die Plattform-Fraktionen in einer Mitteilung bereits ihre Zustimmung zur Investition der überplanmäßigen 88.000 Euro erklärt.

Mit den Maßnahmen lässt sich laut Verwaltung der Energieverbrauch um 20 Prozent senken und eine Verminderung des CO2-Ausstoßes von 3,6 Tonnen erreichen. „Damit arbeiten wir genau dem Ziel entgegen, um das es vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen gehen muss: nachhaltiger Klimaschutz“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU Ralph Brinkhaus. Hans-Peter Rosenthal, Fraktionssprecher der Grünen, erklärte: "Die neue schwarz-grüne Klimapolitik greift – sowohl ökologisch als auch finanzpolitisch durch Senkung der Energiekosten."

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