Das Wichtigste zur aktuellen Situation in Gütersloh zuerst: Wir sprechen allen Freiwilligen, Sozialverbänden, der Bundeswehr, Feuerwehr und Polizei sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreis- und Stadtverwaltung ein großes Dankeschön aus! Sie gehen täglich bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und tun alles, um die betroffenen Menschen bestmöglich zu unterstützen. Es ist dieses Zeichen von Solidarität und Gemeinsamkeit in der Krise, wofür Gütersloh steht!

Der Ausbruch von Covid-19 im Schlachtbetrieb der Firma Tönnies macht uns alle, Bewohner des Kreises Gütersloh, Bürger dieser Stadt und uns als Vertreter der Politik, sehr betroffen.

Jeder von uns hätte sich die dadurch sogar weltweite Aufmerksamkeit für Gütersloh sicherlich verknüpft mit positiven Themen gewünscht, denn: Unser Kreis, unsere Stadt können so viel mehr und haben so viel mehr zu bieten, als das, was aktuell die Medien bestimmt. Treten wir dafür gemeinsam ein, lassen wir uns unsere lebens- und liebenswerte Stadt nicht in der Außendarstellung kaputt machen! 

Gleichzeitig wird uns allen auch in einer nie dagewesenen Dimension die Problematik des Themas Werkvertragsarbeitnehmertum insbesondere in der Fleischindustrie vor Augen geführt. Dieses System muss abgeschafft werden!

Die CDU Gütersloh engagiert sich seit 2 Jahren am parteiübergreifenden Runden Tisch für die Erarbeitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von WerkvertragsarbeitnehmerInnen im Bereich Wohnen. Wir appellieren in aller Deutlichkeit an Moral und Ethik von Vermietern, das System nicht dadurch zu unterstützen, indem für häufig Schrottimmobilien hunderte von Euro Miete verlangt werden!

Der Bundesgesetzgeber ist gefordert, das Problem des Themas Werkvertragsarbeiternehmertums, insbesondere in der Fleischindustrie, zu beseitigen. Dafür setzt sich unser Bundestagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag Ralph Brinkhaus in aller Deutlichkeit ein, der dabei unsere vollste Unterstützung hat.

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