Die CDU im Gütersloher Stadtrat ist gegen einen vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 61 zwischen Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh und Bielefeld. „Wir glauben, dass mit einer Ertüchtigung und Optimierung der Knotenpunkte an den Kreuzungen vielmehr erreicht werden kann, da sich dort die häufigen Rückstaue bilden“, erklärt Heiner Kollmeyer, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Durch eine Verlängerung der Abbiegespuren könnten hier beispielsweise wesentliche Verbesserungen geschaffen werden.“ Entsprechende Ausführungen hatte Kollmeyer bereits in seiner Haushaltsrede im Dezember gemacht.

Wenn die Straße verbreitert werden sollte, spricht sich die Gütersloher CDU für eine weniger aufwändige Lösung aus, die auch den Erhalt der Bäume an der Straße sicherstellt. Dabei sollte aus Sicht der CDU auch modernste Technik genutzt werden. „Als elegante Alternative erscheint uns zum Beispiel die dreistreifige „2+1-Variante“ mit digitaler Steuerung der mittleren Spur, die je nach Verkehrsbelastung für eine der beiden Seiten freigegeben wird“, sagt Kollmeyer. „Aus diesem Grund sind auch die Vermessungen vom Landesbetrieb Straßen NRW sinnvoll, ob der Baumbestand einen dreistreifigen Ausbau erlaubt. Ein möglicher Radschnellweg ist von diesen Überlegungen nicht betroffen, da er in einem gewissen Abstand zur B 61 und nicht unmittelbar neben der Trasse verlaufen sollte.“

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